coop Mitgliederreise 2007
»Vom Schwabenland zur Waterkant«
Ein Reisebericht von Bärbel Enderle
Endlich war es soweit. Am Samstag, den 16. Juni 2007, starteten wir zum zweiten Mal vom Schwabenland zur Waterkant.
Die Teilnehmer wurden an der jeweiligen Haltestelle in Ulm mit dem Bus eingesammelt, und los ging die große Fahrt auf der A 7 in Richtung Kiel! Alle, die schon bei der ersten Fahrt Richtung Norden dabei waren, hatten allen anderen und von diesem Erlebnis vorgeschwärmt. Deshalb waren alle gespannt, wie unsere Reise dieses Mal verlaufen würde.

Der Verkehr auf der Autobahn hielt sich in Grenzen, und wir kamen gut voran. Gegen 19.00 Uhr erreichten wir unser Ziel, das Ostseehotel in Holm. Hier wurden wir bereits von Herrn Manstein erwartet, der uns herzlich willkommen hieß. Schlüsselverteilung - und ab in die Zimmer, die sich in den Stockwerken 14 bis 17 befanden.
Der Ausblick aus den Fenstern war wieder überwältigend. Auf der einen Seite ging der Blick auf die Kieler Förde, auf der anderen Seite in Richtung Schönberger Strand.
Nach einer kurzen Verschnaufpause trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im 18. Stock des Hotels. Hungrig setzten wir uns an den Tisch, und dann wurde aufgetischt: Probsteier Hochzeitssuppe, Bratheringe in sauer, Sauerfleisch mit Bratkartoffeln und als Dessert Rote Grütze mit Vanilleeis.
Der Abend klang bald aus, denn alle waren nach der langen Fahrt rechtschaffen müde.

Am Sonntagmorgen trafen wir uns beim Frühstück und ausgeruht wieder. Danach ging die Fahrt in Richtung Molfsee ins Freilichtmuseum. Hier wurden wir bereits von Frau Lüdemann mit einem reichhaltigen Brunch erwartet. Nach Speis und Trank wurden wir mit fachkundiger Führung durch das Freilichtmuseum geleitet und lernten dabei Sitten und Bräuche der »Nordlichter« kennen.
Leider wurden wir hierbei nass, denn ein Regenschauer entlud sich über uns. Nach eingehender Besichtigung des Museums - mit einem Zwischenhalt in der Meierei zum Kaffeetrinken und Kuchenessen - machten wir uns auf die Fahrt in Richtung Kieler Innenstadt.

Hier war die Kieler Woche in vollem Gange. Auf der so genannten »Kiellinie« konnte jeder tun, was er wollte – essen, trinken, oder einfach das Flair dieser Veranstaltung genießen.
Zwei Stunden später ging die Fahrt zurück zum Hotel. Da es vom Hotel zum Strand nur ein paar Schritte waren, haben wir einen Abendspaziergang über Kalifornien zum Strand gemacht und einfach den Sonnenuntergang genossen.

Der Montagmorgen begrüßte uns mit Sonnenschein. Voller Vorfreude stiegen wir in unseren Bus und ab ging die Fahrt in Richtung Bollhörnkai. Dort wurden wir bereits an Bord des Raddampfers »Freya« von Frau Rönfeldt erwartet. Kurz nach Eintreffen hieß es »Leinen los«, und wir schipperten in Richtung Kieler Außenförde in Sichtweite der Regattafelder. Leider gab es nicht genügend Wind, und so konnten die Regatten nicht stattfinden. Trotz der Flaute war es für uns Landratten imposant, so viele Segelschiffe auf einmal zu sehen.
Als kleine »Entschädigung« konnte der Kapitän erreichen, dass wir in den Marinehafen einfahren durften. Hier gab’s jede Menge Kriegsschiffe zu sehen.
Nach ca. 4 Stunden Fahrt kehrten wir zum Böllhornkai zurück. Von dort aus ging’s weiter in die in die Kieler Innenstadt oder auf die Kiellinie, um nochmals die Attraktionen zu genießen.
Für den Dienstag war unser »freier Tag« eingeplant. Der Bus brachte uns nach Laboe, und jeder konnte den Tag nach Lust und Laune verbringen. Einige blieben in Laboe, um das dort liegende U-Boot sowie das Ehrenmal zu besichtigen, am Hafen zu sitzen, um die Stimmung zu genießen und einfach aufs Wasser schauen, um die Schiffe zu sehen. Die anderen fuhren mit der Fähre nach Kiel, um dort nochmals die Atmosphäre der Kieler Woche zu genießen. Den Abend dieses letzen Tages verbrachten wir nochmals gemeinsam beim Essen.
Der nächste Morgen war leider unser Abreisetag – wir mussten leider schon wieder Richtung Süden fahren. Aber bevor es soweit war, stand noch eine Besichtung der Zentrale der coop eG bevor. Wir wurden über die coop und deren Geschichte informiert, anschließend folgte eine Führung durch das 30.000 qm große Zentrallager.
Um ca. 12.00 Uhr starteten wir wieder in Richtung Ulm. Gegen Mitternacht hatte uns dann die Heimat wieder.
Auch diese Fahrt war für alle Teilnehmer wieder ein Erlebnis der besonderen Art, und ich bin sicher, dass mancher wieder dabei sei wird, wenn es heißt: Vom Schwabenland zur Waterkant!




