Die »Salta Marina« auf Eroberungskurs

 
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Samstag, 19. Mai 2012

Die »Salta Marina« auf Eroberungskurs.

Sechs tapfere Matrosen und ein Kapitän machten sich auf den Weg, die gefährliche See zu erobern. So würde wahrscheinlich jedes Piratenmärchen beginnen, doch auch unsere Geschichte – die kein Märchen ist – beginnt so. Wir waren zu Siebt, sechs tapfere coop-Mitglieder darunter die Familie Giencke, Herr Langhoff, ich und natürlich unser Skipper Klaus Schiemann.

Wir trafen uns an der Anlegestelle der »Salta Marina« im Laboer Hafen Steg C, Platz 56. Zur Begrüßung gab es alkoholfreien Sekt, eine sehr gute Wahl.
An dieser Stelle vielen Dank an die Mitgliederabteilung.

Um uns alle mit einander bekannt zu machen, gab es ein rustikales Frühstück, mit großer Auswahl an Käse, Wurst und Schinken, dazu Kaffee und frische Brötchen. Klaus Schiemann erzählte uns, während der überaus schmackhaften Stärkung, die Geschichte der »Salta Marina«.
1963 in Finnland gezeichnet und gebaut, ging sie 1973 in den Besitz der coop über. Bis Ende der Segelsaison 2009 wurde die »Salta Marina« für Segeltouren der coop mit Geschäftspartnern, mit Altvorständen, mit Pensionären, mit der Geschäftsleitung und mit den Mitarbeitern der coop genutzt. Seit 2011 wird sie im Zuge der »Unser Norden« Stiftung für soziale Projekte gebraucht und steht den coop-Mitgliedern zur Verfügung.

Obwohl wir alle, die nicht sehr vielversprechenden Wetterberichte gehört oder gelesen hatten, strahlten wir voller Vorfreude. Doch bevor wir in See stechen konnten, musste ich erst einmal segeltauglich angezogen werden. Mit Pumps und Lederjacke, war das Frieren vorprogrammiert. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich mir mein »Segel«Outfit sorgfältig, aber nach optischen Kriterien und nicht nach praktischen Segelkriterien ausgesucht hatte. Doch Dank unseres Skippers hatte ich nach kürzester Zeit eine wetterfeste Regenjacke an, die mich zu dem auch noch recht gut wärmte.

Gegen 12:00 Uhr, nachdem alle reichlich gegessen hatten, ging unsere Abenteuerreise los.
Jeder der tapferen coop-Matrosen (coop-Segler) packte, nach einer kurzen aber ausgiebigen Team-Besprechung, mit an.
Da wir sehr starken Wind hatten und am Samstag einer der Gäste, durch zu schwungvolles Kurbeln, die Winsch vor der Hafeneinfahrt über Bord warf, wurde das Großsegel nicht gesetzt. Doch abenteuerliche Schräglagen hatten wir trotzdem und das Gleichgewicht zu halten, auf Stöckelschuhen, war auch sehr riskant.

Als die Sonne uns für ein Weilchen Gesellschaft leistete, stießen wir mit einem »Unser Norden« Alsterwasser und unser Skipper mit einem »Unser Norden« Mineralwasser auf diesen tollen Ausflug an. Die Stimmung an Bord war sehr entspannt und vertraut, wir kamen alle miteinander ins Gespräch, genossen das gute Wetter und die erfrischende Seeluft.

Auf dem Rückweg, wurde jeder einmal zum Kapitän der »Salta Marina« ernannt und durfte sie in Richtung Laboe führen. Nachdem wir die »Salta Marina« gemeinsam in den Hafen manövrierten und anlegten, ließen wir die Segeltour unter Deck bei einem Snack Revue passieren. Zum goldenen Abschluss überreichter der Skipper jedem coop-Matrosen (coop-Segler) ein coop Segler-Diplom, die überrascht und erfreut entgegengenommen wurden.


Wir waren uns alle einig, coop-Mitglied sein lohnt sich. Wir waren eine tolle Truppe, die gemeinsam die stürmische See bezwang und einen schönen Segelausflug hatten. Sicher ist auch, dass wir alle bald wieder coop-Segler auf der »Salta Marina« sein wollen.

Johanna Eitzen